Öffnungszeiten:
täglich ab 9:30 Uhr
Kontakt:
Kapellengemeinschaft Bühl
Familie Briegel
Die Kapelle wurde 1904 erbaut. Dekan Betz hat in einem Schreiben an das Bischöfliche Ordinariat darum ersucht, eine Kapelle für die Schulkinder der Filialschule bauen zu dürfen. Er war um das Seelenheil der Kinder besorgt, die an den Werktagen keine Messe besuchen konnten und auch an den Sonn- und Feiertagen die Gottesdienste nicht regelmäßig besuchen.
Dank großzügiger Spender und einer bis heute rührigen Kapellengemeinschaft wurde diese zügig erbaut. Die malerische Ausgestaltung ist vom Jugendstil geprägt, die Altäre sind stilistisch jedoch eine Mischung aus Romanik, Gotik und Renaissance.
Der Hochaltar ist von Moriz Schlachter (1852-1931) gefertigt. Eine Herz-Jesu-Figur in der Mitte ist begleitet von den Heiligen Antonius von Padua und Franziska von Rom. Damit erwiesen die Stifter ihren Namenspatronen die Ehre.
Der Josefs-Altar stammt aus der ehemaligen Hauskapelle des früheren Amtshauses der Grafen Windischgraetz in Eglofstal und ist ein Geschenk der Reichsgräfing Windischgraetz.
Von Valentin Redof (1871-1914) stammt der Marienaltar mit Lourdesgrotte.
Die farbigen Chorfenster wurden von der Firma Josef Manal aus Leutkirch gefertigt.
Von 1958 bis 2024 übernahmen die Franziskanerpatres aus Wangen zuletzt einmal im Monat die gottesdienstliche Versorgung.
Das Schulhaus ist seit 1968 aufgelöst, dennoch verbindet die Kapelle Menschen miteinander, die weder kirchengemeindlich noch politisch zusammengehören.
An Mariä Himmelfahrt wird bei gutem Wetter ein Gottesdienst im Freien bei der Kapelle gefeiert und Kräuter geweiht.
Öffnungszeiten:
auf Nachfrage
Kontakt:
Familie Sohler
In dieser Hofkapelle ist ein kleiner barocker Altar mit einer gotischen Muttergottes zu sehen.
Öffnungszeiten:
es handelt sich um eine offene Wegkapelle
Die offene Kapelle Mariä Heimsuchung ist wohl in der Pestzeit entstanden.
Auf dem auf Blech gemalten Altarbild ist Maria mit Elisabeth abgebildet. Rechts und links davon die Pestheiligen Hl. Katharina von Siena und Hl. Dominikus.
In Eglofstal ist die Kapelle besser als „Gutzleskapelle“ bekannt. Auf die Andacht am 2. Juli zu Mariä Heimsuchung folgt eine „Gutzlesdusche“ für die Kinder und auch für die Erwachsenen, wenn sie mögen.
Bis in die 1960er Jahre stellte man hier Besen ab.
Die Mariengrotte wurde 1915 auf Wunsch von 15 Eglofsern, die 1912 nach Lourdes gepilgert waren, erbaut. Schultheiss Egger, Oberlehrer Rait und Pfarrverweser Morgenröther unterstützten das Vorhaben.
Um ähnlich wie in Lourdes das Rauschen des Grave-Flusses auch in der Eglofser Grotte hörbar zu machen, wurde eigens ein Wehr mit Überlauf im Tobelbach angelegt.
Vor allem im 1. Weltkrieg wurde hier wöchentlich gebetet.
Der Zuspruch war so groß, dass der Platz fast zu klein war. Nach den Krieg gab es immer weniger Besucher und die Kapelle verwahrloste.
Pfr. Feiel setzte sich deshalb 1937 für die Renovierung der Grotte ein.
1962 besserte die KLJB die Stufen der Grotte aus und zum 100jährigen Bestehen wurde sie von der Kirchengemeinde renoviert.